Am Tatort der Begierde
erotische kriminalgeschichte

Kommissarin Anka Wenger-Schliege trifft erst spät in dem verlassenen haus am rand eines industriegebietes ein, überall hantieren irgendwelche leute irgendwie professionell, ein gemurmelteppich und helles licht lassen den ort heimeliger wirken, als noch vor 6-8std:
Da war es nacht, ein uhu machte in den geisterhaften baumkronen, deren äste das kleine haus scheinbar festhalten wollen, lautmalerische, unheimliche geräusche. In dem haus mit vernagelten fenstern, sich ablösenden tapeten und einem schlecht gewischten fußboden nahm ein hassverbrechen seinen lauf. Der erfolgsentwöhnte immobilienmakler Wolfgang Grupke wurde unter dem vorwand, kaufinteressenten seien vor ort, mit einem anruf in das haus gelockt. Der mörder schlug ihn mit einer alten, eisernen bratpfanne ohnmächtig und setzte ihm eine tödliche...

...da war dieser attraktive gerichtsmediziner, wie gerne würde sie ihn in ein belangloses gespräch verwickeln, um sich seiner sympathie sicher zu sein... er ist ihr schon an anderen tatorten aufgefallen. Seine unkonventionelle, dandyhaft-gewandte art macht ihn sexy. Ob sich gemeinsamkeiten feststellen lassen würden?
Mit seinen muskulösen armen packt er dem leichnam feste in den schritt. Wie gern wär ich jetzt das mordopfer, schwärmt sie, während sie verträumt löcher in die luft starrt...

Dr. Sten Benning ist 38 und vorsätzlich unverheiratet, denn sein job verlangt es so. Es würde ihn seelisch fertig machen, wenn er mit seinen händen, mit denen er oft leichen anfässt, seiner ehefrau vorm einschlafen eine strähne aus dem gesicht streichen würde.
"Fahren" ist sein steckenpferd; der lebemann fährt einen offenen schwarzen sportwagen der 70er jahre, italienisch. Er trägt stets einen maßanzug mit seidenhalstuch, raucht pfeife und hustled gern. Seine flirtive art öffnet ihm türen: Er gilt bei den frauen als begehrter junggeselle mit manieren. Alte schule, gutes einkommen, keine flausen im kopf.

Die frau kommissarin, die sich dort in den türrahmen lehnt, die mit ihren händen langsam von ihrem knie über die seidenstrumpfhose unter den schwarzen cordrock in richtung schritt hochwandert, die lässt ihn eine beachtliche erektion haben. Ist es nur eine fantasie, die ihm hilft die ganzen ekligen handgriffe, die sein beruf mit sich bringt, zu ertragen?

Sie hat hellblondes, schulterlanges, glattes haar, ein wunderschönes, sinnliches gesicht mit großen, verträumten augen und vollen lippen.
Das mädchen von nebenan, aber doch eine ganz andere liga. Blumen würden ihr hinterherschauen. Blumen, die ahnung haben.

Als er den tat-hergang seinem mitschreibenden assistenten erläutert, lächelt sie still vor sich hin und weicht, als er während seiner ausführungen unauffällig rüberschaut, seinen blicken aus.
Es ist ein spiel. Denn es ist kein geheimnis, dass er auf grübchen
steht. Sie hat das bezaubernste lächeln der welt.

Wird er sie jemals für sich gewinnen können? Gibt es vielleicht schon einen anderen?

Das knistern der luft wird durch ein anatomisches brechgeräusch jeh übertönt. Der gerichtsmediziner muss dem opfer die finger brechen um in der faust nachzuschauen, ob da was drin ist. Rechts war nichts.
Er wechselt die seite und positioniert seine rahmengenähten glattleder halbschuh mit budapester muster; der genagelte holzabsatz der honigbraunen edeltreter eignet sich prima..knack. Da! - Die in alle richtungen zeigenden finger des toten fördern ein amulett zu tage.
Es sieht sehr alt aus. Vielleicht bronzezeit, er wird es einem experten
übergeben und fummelt dafür eine aufbewahrungstüte aus seinem koffer.
 
Anka hat
aufmerksam das ganze aus einiger entfernung beobachtet; als sie das amulett sieht, denkt sie es ist der geeignete moment ihn in ein gespräch zu verwickeln:
"guten tag, ich bin die kommissarin, ich leite hier die ermittlungen" "was ist das, was das opfer da in der hand hatte? Es ist sehr schön."

"Das ist ein amulett, sehr alt, es konnte der schlüssel zu einem geheimnis, oder völlig wertloser modeschmuck von babette miglet© sein. Gefällt es ihnen?"

"Oh ja, es stahlt so eine energie aus, kann ich es mal anprobieren?"
"Ja, selbstverständlich", gibt er sich kollegial-großzügig, "Bitte."
Es widerspricht gegen sehr viele dienstvorschriften und verwischt spuren, aber das wird er ihr zum gegebenen zeitpunkt noch stecken.

Sie öffnet die tüte und legt es auf die stelle zwischen decolleté und schlüsselbein - dafür muss sie am rollkragen von ihrem strickpulli ziehen und umständlich durch den engen kragen nach unten reingucken, während sie mit einer hand, die sie vorher aus dem ärmel in den pulli geholt hat das amulett platziert.

Bei anmutiger tollpatschigkeit macht sich bei Sten
Benning verzückung breit. In dem moment, wo das kalte metall ihre nackte haut berührt, treffen sich erneut ihre blicke. Der professionelle, etwas zugeknöpfte gerichtsmediziner ist nur noch fassade.

"Ich seh aus wie eine keltische prinzessin", spaßt sie.
"Ne, vielviel hotter", entfuhr es ihm leise.

mit einmal sind alle mucksmäuschenstill

"was isn hier los?" fragt jemand

"Herr Dr. Benning meinte zur Frau Kommissarin, sie sei hotter als eine keltische prinzessin" klärt Stens assistent den mann diskret auf, der nicht zugehört hat.
"Sauber" staunt der typ.

"Ich denk auch manchmal laut, wenn ich etwas besonders gern denke", meint Anka verständnisvoll, denn Dr. Benning ist es sichtlich peinlich;
"Ich wasch mir eben die hände, dann gehen wir draußen nach weiteren spuren suchen, was meinen Sie?"
"Nenn mich Anka" erwidert sie unbefangen, mit kehlig-geilem unterton. Dabei juckt sie sich die nase, was ja ein auch ein zeichen von verlegenheit ist. So hatte sie sich selbst noch nie reden gehört.

Die tür des hauses fällt knarzend zu, ein paar blätter werden vom luftzug
aufgewirbelt, die kommissarin und der gerichtsmediziner stehen schon ganz dicht gegenüber, die erste berührung
ihrer hände kribbelt, wie ein bisschen strom.
Die kommissarin weicht nach einiger zeit verlegen dem selbstsicheren blick des stattlichen mannes aus. Beim zweiten mal muss er sie küssen, beide umarmen sich ganz eng, er verliert sich in ihren tiefblauen augen, die manchmal "weitermachen?"-fragend zu ihm aufblicken.
Sie zwinkert häufig - aber zu langsam - das findet er toll. Er erfühlt ihre brüste - unter ihrem dunkelgrauen cashmere-strickpulli trägt sie keinen bh, sie schwingen bei jeder kleinen bewegungen. Die Anka muss grad erst mit dem studium auf der kriminalwissenschaftlichen hochschule fertig sein, ein jahr früher eingeschult, eine klasse übersprungen, dann in regelstudienzeit abgeschlossen, mutmaßt er.

Er strahlt die gelassenheit und souveränität eines echten gentlemans aus, sie liebt es sich in die geübten hände reiferer männer zu begeben. Eigentlich hatte sie erst einen freund (gleichaltrig), findet es aber wichtig auch die erfahrung von freundinnen anzunehmen.

"Tu ich das richtige?", zweifelt sie im stillen.
Die erektion dauert nunmehr schon eine halbe stunde an, seine sommerliche stoffhose könnte genausogut transparent sein. Dieses kleine detail deutet die junge frau als antwort - es verleiht ihrem handeln auftrieb. Ihre zarten hände öffnen seinen gürtel, den knopf...die hose rutscht runter bis auf seine füße.

"Warte" meint er, als ihm klar wurde, dass es taghell ist und es eine frage der zeit ist, bis der erste kollege aus dem haus kommt und beide sieht. "wir sollten in diesen bus von der polizei da gehen"
Sie nickt mit einem glänzen von fickmich in den augen und beide steigen in den kleinen vw bus mit hinten ohne fenster.
Innen war es stockfinster, aber der reiz des verbotenen und die bequemen sitzauflagen, die zwischen verkehrshütchen, der stop-polizeikelle und den trinknäpfen für die drogenspürhunde, auf dem boden liegen, steigern beider verlangen. Die schiebetür schließt sich von innen.

Die bewegungen werden stürmischer, im nächsten moment hat Sten nur noch seine boxer an, sie schiebt ihren slip beiseite und reibt sich an seinem prallen schwanz, der pochend und knuppelhart vom gummibund der shorts unten gehalten wird.

"Zieh die scheiß unterhose aus" haucht sie in sein ohr. Seine zustimmung vorraussetzend, beschleunigt sie den vorgang und beugt sich über den nun freistehenden schwanz und küsst ihn anfangs ganz sanft, um dann mit spitzer zunge die unterseite der eichel zu lecken. Es ist fast kitzeln.
Er führt ihren kopf mit beiden händen um maskulin-bestimmend ihre bewegungen vorzugeben. Sie fügt sich wohlwollend.
Er weiß dass sie lächelt, als er sie näher zu sich ranzieht, um sie zu küssen.
Auf ihm hockend neigt die kommissarin ihr becken etwas nach vorn und lässt sein glied mit einer behutsamen, aber stetigen bewegung in sich einfahren. Auf halbem weg stöhnt sie ein bisschen; er hält ganz still. Sie weiß, was sie tut. Seine hände ruhen links und
rechts auf ihrer schmalen taille.

Sie sitzt jetzt ganz aufrecht, ihr sorgfältig gestutzer bär und seine schamhaare verlieren noch sämtliches volumen, wenn sie weiter so drückt - versucht er sich in die situation reinzuversetzten.
Er ist relativ einfühlsam.

"hmm, schön tief, sie liebt den vollen anschlag", denkt er sich.
Sie macht mit ihrem becken kreisende bewegungen und er spritzt das erste mal ab - ziemlich früh, aber egal.
Zufrieden nimmt sie notiz davon und sieht es als gelegenheit jetzt ein bisschen härter zu machen. Sie beugt sich über ihn rüber um ihm mehr bewegungsspielraum zu gewähren.

Er greift unter ihren armen durch und verschränkt die arme hinter ihrem rücken - damit sie ja nicht abhaut...
 
In dem bus sinds über 40grad und beide verschmelzen fast vor hitze. Der süßliche sexgeruch durchdringt den kleinen laderaum. Durch die schnellen, leidenschaftlichen bewegungen hört man von aussen ein klong-klong-klong. Der fahrer hat wohl die handbremse nicht angezogen und der bus wippt etwas vor und zurück.

...sie ist sehr erregt und er verliert sie kurz, als sie das erste mal kommt. Mit sweeten, unkoordinierten zuckungen liegt sie auf ihm und er leckt ihre harten nippel, die er direkt über sich hat. Sie ist jetzt etwas weiter und hat ein wenig rumgejuiced, stellt er mit einer mischung aus schelmhaftigkeit und genugtuung fest.
"hmm...unartiges mädchen" stöhnt Anka, wohlwissend, dass ein zewatuch niemals reichen wird.
Sie hat persönlichkeit, soviel ist sicher.
Mit gestreckten armen stützt sie sich an seinem oberkörper ab, der unter dem druck keinen milimeter nachzugeben scheint. Sie spürt, dass er schwer atmet.

Erschöpft und leicht betäubt von ihrer triebhaftigkeit gönnt sie sich, was ihre freundin einmal "orale-pause" genannt hat. Seine gespitzte zunge übt einen sanften druck aus, dringt ein und kreist im wechsel.
"Ey, das klitorishäutchen ist kein spielzeug", denkt sie und hängt kurz einer homoerotischen erinnerung an Marielle nach.
Wieder kommt sie. Diesmal braucht sie mehr zeit wieder klarzukommen, seine küsse schmecken nun salziger - nassgeschwitzten haare kleben ihr am hals.

Die frau übt mit ihrer geschmeidige vagina wellenartige kontraktionen aus, die Sten kaum ne chance lassen.
Sten kriegt die ersten aussetzer, wenn er seine augen schließt, flimmern unendlich viele kleine sterne: "härter - härter - gleich...."
Kurz davor zieht er raus und klatscht geräuschvoll mehrmals seinen schwanz auf ihre bauchdecke um zu verlängern.
Sie legt sich auf den rücken, er kniet sich davor und dringt wieder in sie ein. Beim rein und rausfahren fühlt er die hin- und herwandernde beule, wenn er die hand auf ihren bauch, etwas unterhalb des nabels, legt. Sie kommt abermals, er schafft es diesmal trotz gezappel drinzubleiben. Das saugen und pressen ihrer vagina lässt ihn alles vergessen.

"ahhh" Sten ejakuliert und sein penis pumpt minutenlang. Auf ihm sitzend behält sie ihn tief drin, während sie mit ihrem zeigefinger verspielte kringel auf seinem verschwitzten 6-pack dreht.

Sie empfindet ein inneres strahlen in der magengegend, als Stens schwanz langsam schlaffer wird - er noch ein paar stammhirn-stossbewegungen macht und beim rausziehen die ganze
cremig-blasige suppe an der innenseite ihrer schenkel runterläuft.

Die beiden liegen noch eine weile engumschlungen nebeneinander, küssen sich, bis die atmung wieder normal geht ist stens rechter arm eingeschlafen.

"wir ware dreckig, oder?"
"richtig dreckig".
"Fahren wir eisessen und dann zu mir nach hause?"
"kaktuseis?"
"was du willst, baby"

Beide müssen kiechern (postkoitale albernheit) sie lassen den bus so zurück, wie er nunmal ist. Die luft darin erzählt geschichten von bienen, blumen und störchen. Das tageslicht blendet, als beide noch einen blick durch die schiebetür auf die sitzpolster werfen.
"Das ist kunst", schmunzelt Sten.
"Zeitgenössisch, avantgardistisch, vergänglich - wie eine dokumenta", kulturwitzelt sie. Beide sind sich einig: kunst rockt.

Als sie sich einen blick über die autodächer ihrer dienstwagen zuwerfen, ist es schon später nachmittag. Keiner der unbeteiligten, namenlosen helferlein hat irgendwas bemerkt, zu sehr steht die aufklärung des mordes im mittelpunkt des interesses der beamten. Gewissenhaft arbeiten undso...

Mit anderen scheuklappen (die der liebe) fahren beide in getrennten autos vom tatort weg. Sie werden sich wieder und wieder treffen, unzählige malen miteinander schlafen bis sie irgendwann beschließen ein paar zu sein.

Wie weggewischt sind Stens ängste nach der arbeit mit leichenhänden frauen zu berühren, wie vergessen ist Ankas unterdrückte verlangen nach frauenkörpern. Das rätselhafte amulett nahm alle zweifel, sorgen und ängste in sich auf, die am anfang zwischen den beiden standen.

"Was zählt ist das jetzt", steht eingeprägt in keltischer kursivschrift auf dem alten schmuckstück, was in den lodernden flammen einer urzeitlichen schmiede, durch unendliche kraft, sorgfalt und liebe entstand - ursprünglich als geschenk vom schmied an die wunderschöne tochter des stammesfürsten, die auf die geburt ihres zukünftigen ehemannes warten musste, der nach dem ermessen des ihres strengen vaters ihrer würdig erschien.